Feuerwehr Schwalbach

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historische Fahrzeuge

LF 16

Das LF 16 wurde 1971 als Ersatz für die "Lotte" beschafft. Damit stand der Feuerwehr ein nach damaligen Maßstäben modernes Löschgruppenfahrzeug zur Verfügung. Das fahrzeug verfügte über eine umfangreiche Beladung zur Brandbekämpfung sowie eine vierteilige Steck- und eine Schiebleiter. Die Beladung für Einsätez zur technischen Hilfeleistung war hingegen spärlich. Das Fahrzeug stand 30 Jahre zuverlässig im Dienst der Feuerwehr Schwalbach und wurde nach der Beschaffung des HLF im Jahr 2001 an die Partnerstadt Olkusz in Polen abgegeben.

 

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DLK 23/12

 

Die Drehleiter DLK 23/12 zählt zur Familie der Hubrettungsfahrzeuge und findet bei der Feuerwehr ihren Einsatz um einen zweiten Rettungs- bzw. Angriffsweg zur Verfügung zu stellen, sollte durch ein Brandgeschehen ein Treppenraum unpassierbar sein. Die DLK 23/12 hat voll ausgefahren eine Leiterlänge von 30 Metern, dabei hat sie eine Nennrettungshöhe von 23 Metern bei einer Nennausladung von 12 Metern.

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ELW (erste Generation)

Der erste ELW 1 der Freiwilligen Feuerwehr Schwalbach am Taunus wurde der Feuerwehr anlässlich der Feierlichkeiten zum 90 jährigen Jubiläum im Jahre 1976 übergeben. Es handelte sich, wie schon beim MTW, um einen VW Bulli, diesmal einen T2 mit 70 PS. Das Fahrzeug wurde in einer, zur damaligen Zeit revolutionären, Rot / Weiß - Lackierung ausgeliefert und verfügte erstmals über hochgesetzte Blinker im Heckbereich.

Wie bereits beim MTW handelte es sich um einen 9-Sitzer, dessen Sitzbänke aber nicht mehr in Reihe, sondern einander gegenüber angeordnet waren. Zwischen den Sitzbänken befand sich ein aufklappbarer Arbeitstisch, an dessen Seite, am Fensterrahmen, eine zweite Sprechstelle für das 4m BOS Funkgerät angebracht war.

Die Signalanlage bestand aus einer HELLA - Rundum Kennleuchte und einem HELLA Tonfolgehorn mit zwei Anschlaghörnern. In der Folgezeit erhielt der Bulli ein FIAMM Presslufthorn mit vier Schallbechern und eine Lautsprecheranlage.

Die Funkanlage bestand aus einem FuG 8b und einem, an an eine Dachantenne angeschlossenem FuG 10, beide aus dem Hause Bosch. Das FuG 10 verfügte erstmals über eine im Fahrzeug verbaute Ladehalterung.

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Der Löschzug im Jahre 1978

Dieses Foto entstand am 01. Mai 1978 auf dem Hof der Feuerwehr. Es zeigt den Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Schwalbach im damals noch unspektakulären Feuerrot, mit weißen Stoßfängern und, beim TLF, Kotflügeln.

Der Löschzug bestand aus einem TLF 16 auf Magirus Merkur 125 Rundhauber mit Straßenantrieb, einer DL 30 mit einhängbaren Rettungskorb auf Magirus FM 170 D 12  und einem LF 16 mit zuschaltbaren Allradantrieb auf Magirus FM 170 D 11 FA.

Als besondere Ausstattungsmerkmale dienten zwei mobile "Strahlrohrgalerien" mit jeweils 5 C - Rohren auf dem Dach des TLF 16, ein fest eingebauter 20 kVA Generator in der DL 30 und ein Be- und Entlüftungsgerät mit Leichtschaumgenerator auf dem LF 16.

Die Fahrzeuge wurden nach und nach ersetzt, das TLF im Jahre 1987, das LF 16 im Jahre 2001 und die DL 30, später, nach einem Umbau, DLK 23-12, im Jahre 2011.

Das Bild, eine Montage, die der damaligen Kamera- bzw. Objektivtechnik geschuldet ist, wurde freundlicherweise von Rolf Klomann zur Verfügung gestellt.

 

Gerätewagen

Der GW wurde 1979 als Gebrauchtfahrzeug beschafft und in Eigenarbeit umgebaut. Der GW ermöglichte es der Feuerwehr Schwalbach umfangreiche technische Hilfe, wie etwa bei Verkehrsunfällen, zu leisten.

 

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ELW (zweite Generation)

Der ELW der zweiten Generation war wieder ein VW Bulli, diesmal ein T3 syncro, also mit Allradantrieb.

Mit seinen Doppelscheinwerfern, den integrierten Frontblitzern und Nebelscheinwerfern war das Fahrzeug eine imposante Erscheinung. Als Sondersignalanlage diente ein Hella RTK 4 Blaulichtbalken in Drehspiegeltechnik, später kam eine einzelne Heck - Blitzleuchte im Bereich der Heckklappe als Heckabsicherung dazu.

Dieses Fahrzeug verfügte für den 4m BOS Funk über ein Teledux 9 mit zweitem Handapparat im Mannschaftsraum, sowie ein "fest" eingebautes FuG 10, ebenfalls mit Handapparat im Mannschaftsraum. Bewährt hatte sich die Anordnung der Sitzbänke im Fond, die, wie bereits beim ELW der ersten Generation, einander gegenüber liegend eingebaut wurden. Ein aufklappbarer Tisch komplettierte die Ausstattung der Mannschaftskabine.

Zwischen Fahrer- und Beifahrersitz befand sich bei diesem Fahrzeug erstmals ein Einbauschränkchen, mit Schlüsselkasten, Kartenmaterial und einem Thermodrucker, mit dem über das eingebaute Mobiltelefon Faxe empfangen werden konnten.

Hinter der Heckklappe fand sich eine Schublade auf Schwerlastauszug, mit Warnfackeln, Faltsignal und Notfallkoffer nebst HWS - Stützkragen. Oberhalb des Auszuges befand sich eine Ablage mit Feuerlöschern, Multi - Warn, Handlampen,  2x Euroblitz und umfassenden Nachschlagewerken, wie z.B. Hydranten- und Objektpläne.

Das Bild zeigt das Fahrzeug anlässlich eines Einsatzes in der Sauererlenstraße im August 2008, zu diesem Zeitpunkt war das Fahrzeug bereits als MTF der dritten Generation eingesetzt und durch einen ELW auf Mercedes Sprinter 4x4 abgelöst.

 


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