Feuerwehr Schwalbach

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DLK 23/12

 

Die Drehleiter DLK 23/12 zählt zur Familie der Hubrettungsfahrzeuge und findet bei der Feuerwehr ihren Einsatz um einen zweiten Rettungs- bzw. Angriffsweg zur Verfügung zu stellen, sollte durch ein Brandgeschehen ein Treppenraum unpassierbar sein. Die DLK 23/12 hat voll ausgefahren eine Leiterlänge von 30 Metern, dabei hat sie eine Nennrettungshöhe von 23 Metern bei einer Nennausladung von 12 Metern.

Die maximale Rettungshöhe von 30 m wird bei einer seitlichen Ausladung von 6 m erreicht.

Die Drehleiter kann darüber hinaus zur großflächigen Ausleuchtung einer Einsatzstelle verwendet werden, außerdem verfügt sie über einen Überdrucklüfter zum Belüften von Brandobjekten.
Der Korb ist fest am Leiterpark verbaut, an ihm kann zur Rettung von verletzten Personen eine Krankentrage befestigt werden.

Es handelt sich um einen Magirus - Deutz FM 170 D 12 Baujahr 1975. Das Fahrzeug wurde als DL 30 mit einhängbarem Rettungskorb ausgeliefert und wurde in den 90er Jahren zur DLK 23/12 umgebaut. Zu diesm Zweck wurde der Rettungskorb fest am Leitersatz montiert und mit einer neuen Korbhydraulik ausgestattet, die es ermöglichte, den Korb in Fahrstellung hoch zu klappen. Anstelle des bislang am Drehkranz montierten Rettungskorbes wurde nun ein Verbrennungsmotorbetriebener Hochleistungslüfter gelagert. Die Drehleiter war, heutzutage eher unüblich, mit einer Staffelkabine für eine Besatzung von 1:5 Feuerwehrangehörige ausgestattet. Diese Besatzung war damals auch notwendig, da ein Einhängen des Rettungskorbes den Einsatz von mindestens 4 Personen erforderte.

Als eine absolute Besonderheit verfügte die DL 30 über einen eingebauten 20 kVA Generator, der mittels Nebenabtrieb vom Fahrzeugmotor angetrieben wurde.