Feuerwehr Schwalbach

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Carusos’s Traum ist die Feuerwehr

Marcel Caruso ist jetzt 18 Jahre alt und seit dem 01. September 2017 in der Freiwilligen Feuerwehr Schwalbach als FSJ’ler tätig. Das FSJ (Abkürzung für Freiwilliges Soziales Jahr) ist ein Freiwilligendienst in sozialen Bereichen. Er wird in Deutschland für Jugendliche und junge Erwachsene angeboten, die die Vollzeitschulpflicht bereits erfüllt haben und noch nicht das 27. Lebensjahr vollendet haben. Die Freiwilligen sind in ihrer rechtlichen Stellung mit Auszubildenden vergleichbar.

„Für mich hat sich damit ein Traum erfüllt“ sagt Marcel Caruso, den alle in der Feuerwehr nur „Caruso“ nennen. „Ich liebe es in der Feuerwehr zu sein, denn es macht mir jeden Tag riesig Spaß hier zu sein“ und das sieht man ihm auch direkt an, wenn er strahlend die Hand zur Begrüßung reicht.

Marcel ist schon seit es geht bei der Freiwilligen Feuerwehr Schwalbach. Er ist Gründungsmitglied der Jugendfeuerwehr, die nächstes Jahr ihr 10-jähiges Bestehen feiert. Jetzt ist er also für ein Jahr die Unterstützung der 2 hauptamtlichen und ca. 60 freiwilligen Mitglieder der Feuerwehr und er arbeitet weiterhin auch als Betreuer der Jugendfeuerwehr um den weiteren Nachwuchs auszubilden. Ein Schwertpunkt der Arbeit bildet jetzt die verantwortungsvolle Arbeit in der Atemschutzwerkstatt und um diese noch besser zu machen, wird er im Rahmen der Ausbildung zum Atemschutzgerätewart im Frühjahr nächsten Jahres, ein Seminar als Atemschutzgerätewart besuchen. Andere Aufgaben für ihn sind u.a. die Nachbereitung von Einsätzen, die Gewährleistung der Funktionsfähigkeit der Feuerwehrfahrzeuge und der darauf befindlichen Technik sowie die Durchführung verschiedener Termine der Brandschutzerziehung in den Schwalbacher Schulen und Kindertagesstatten. Natürlich ist er bei den Einsätzen am Tag einer der Ersten auf den ausrückenden Fahrzeugen, da er ja schon im Feuerwehrgerätehaus ist. Das wirkt sich auch positiv auf die Tagesalarmstärke aus, weil andere Kameraden nach der Alarmierung erst von ihrer Arbeitsstätte zum Feuerwehrhaus eilen müssen.

„Mir wird es hier nie langweilig und ich möchte noch so viel lernen“, sagt Caruso dann und das ist auch nicht verwunderlich, bei der Vielzahl der Technik und den Aufgaben, die hier tagtäglich zu tun sind.